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Regent - pilzfeste Sorte

Herkunft:

Regent wurde 1967 am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof gekreuzt und zunächst unter der Zuchtnummer Gf. 67-198-3 geprüft. Ziel war die Entwicklung einer hochwertigen Rotweinsorte mit einer breiten natürlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber den wichtigsten Pilzkrankheiten. Seit ihrer Sortenzulassung im Jahr 1996 hat sich Regent europaweit etabliert.

Kreuzung:   Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) x Chambourcin

Lageansprüche:

Die Lageansprüche sind relativ gering. Und liegend ähnlich dem Müller-Thurgau.

Verbreitung:

Regent wird in Deutschland auf mehreren tausend Hektar angebaut und gehört damit zu den wirtschaftlich bedeutendsten PIWI-Rebsorten. Darüber hinaus findet die Sorte in zahlreichen europäischen Weinbauländern Verwendung, insbesondere im nachhaltigen und ökologischen Weinbau.

Besonderheiten:

Regent besitzt einen mittelstarken bis kräftigen Wuchs. Der Austrieb erfolgt mittelfrüh, die Reife liegt etwa auf dem Niveau des Spätburgunders oder etwas früher.

Die Sorte liefert regelmäßige mittlere bis hohe Erträge und erreicht zuverlässig hohe Mostgewichte. Die gute Holzreife trägt zu einer guten Winterfrosthärte bei. Dank der natürlichen Pilzwiderstandsfähigkeit kann der Pflanzenschutzaufwand deutlich reduziert werden.

Die Trauben sind mittelgroß, locker bis mitteldicht aufgebaut und überwiegend kegelförmig. Die Beeren sind mittelgroß, rund und besitzen eine dunkelblaue bis schwarzblaue Schale.

Die gute Beerengesundheit und die vergleichsweise geringe Botrytisanfälligkeit ermöglichen eine sichere Ausreife bis zur Lese.

2009 wurde das Genom dieser Sorte von Forschern des Julius-Kühn-Institutes entschlüsselt.

Klone:

Gf 1

Resistenz

Peronospora:
niedrigmittelhochsehr hoch
Oidium:
niedrigmittelhochsehr hoch
Botrytis:
niedrigmittelhochsehr hoch

Resistenzloci

Peronospora
Oidium